Liturgie 3.0 – Glauben feiern im 21. Jahrhundert
Vier Symposien
anlässlich 40 Jahre Gemeinde St. Ruprecht in Wien
I Samstag, 17. Oktober 2026: LITURGIE UND THEOLOGIE
II Samstag, 20. Februar 2027: LITURGIE UND KUNST
III Samstag, 13. März 2027: LITURGIE UND SPRACHE
IV Samstag, 1. Mai 2027: LITURGIE UND MUSIK
Alle Symposien finden in der Ruprechtskirche bzw. im Gemeindezentrum St. Ruprecht, 1010 Wien, Ruprechtsplatz 3, statt.
Während heute unter einem „Symposion“ meist eine intellektuelle Auseinandersetzung zu einem Thema verstanden wird, stellte das antike Symposion ein geselliges Mahl dar, bei dem es auch zu religiös-kultischen Handlungen kam. Anlässlich 40 Jahre St. Ruprecht soll ein „Symposion“ in allen genannten Bedeutungen verheutigt werden. Schwerpunktmäßig werden im Lauf des Festjahres vier wesentliche Aspekte des Themas Liturgie – einer der Pfeiler der Gemeinde St. Ruprecht – in derartigen Symposien reflektiert. Die vier so behandelten Grundthemen sind THEOLOGIE, KUNST, SPRACHE sowie MUSIK.
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Erstes Symposion: LITURGIE UND THEOLOGIE
Samstag, 17. Oktober 2026, ab 14 Uhr
Liturgie – Theologie – Stadt: „Ihr seid verrückt“, sagt der zufällige Gast, der bei der Gemeindeversammlung in der antiken Stadt Korinth hereinplatzt (1 Kor 14,23). Ist katholischer Gottesdienst nur etwas für Menschen, die immer schon dabei waren? Kann und soll er etwas sagen – und wenn ja, wem?
Ist das, was ein Gottesdienst sagen kann, immer Theologie? War das immer schon so? Kann man sicher bestimmen, was er vermittelt? Und wenn man das kann: Wer darf festlegen, was er vermittelt? In der Veranstaltung wollen wir ein paar Antworten auf diese Fragen sichten und bewerten.
Mit Clemens Leonhard, Professor für Liturgiewissenschaft an der Universität Münster
14 Uhr: Vortrag und Workshop (Gemeindezentrum)
17 Uhr: Gemeindegottesdienst (Kirche)
18.15 Uhr: Geselliges Mahl (Gemeindezentrum)
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Zweites Symposion: LITURGIE UND KUNST
Samstag, 20. Februar 2027, ab 14 Uhr
Die Kunst-Station Sankt Peter Köln ist ein Ort des Dialogs von Glaube und Liturgie mit zeitgenössischer Kunst. Der spätgotische Kirchenraum ist ein weitgehend leerer Raum der Spiritualität. Künstlerinnen und Künstler gestalten diese Leere immer wieder neu. Ihre Arbeiten, die sie der Gemeinde für eine gewisse Zeit anvertrauen, konfrontieren mit existenziellen Fragen
und inspirieren die Gläubigen im Gottesdienst: Ein Beispiel für das Nachdenken über ein Miteinander von zeitgenössischer Kunst und Liturgie.
Mit Guido Schlimbach, künstlerischer Leiter der Kunst-Station Sankt Peter Köln – Zentrum für zeitgenössische Kunst und Musik
14 Uhr: Vortrag und Workshop (Kirche/Gemeindezentrum)
17 Uhr: Gemeindegottesdienst (Kirche)
18.15 Uhr: Geselliges Mahl (Gemeindezentrum)
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Drittes Symposion: LITURGIE UND SPRACHE
Samstag, 13. März 2027, ab 14 Uhr
„Die Sprache der Liturgie, die Sprache des Betens braucht Dichterworte, braucht die Art und Weise, wie Dichter Gott und die Welt, das Leben der Menschen und ihre Sehnsüchte über die Banalität des Alltags hinaus zur Sprache bringen.“ So brachte es Joop Roeland (1931–2010) auf den Punkt.
In Erinnerung an den Gründungsrektor der Gemeinde St. Ruprecht soll bei diesem Symposion über religiöse Sprache heute nachgedacht werden.
Mit Hubert Gaisbauer, Radiopionier, Publizist, Leiter der Abteilung Religion im ORF-Hörfunk 1989–99
14 Uhr: Impulsreferat „Sprache und Religion“
sowie Lesung aus Texten von Joop Roeland (Gemeindezentrum)
17 Uhr: Gemeindegottesdienst (Kirche)
18.15 Uhr: Geselliges Mahl (Gemeindezentrum)
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Viertes Symposion: LITURGIE UND MUSIK
Samstag, 1. Mai 2027, ab 9.30 Uhr
Singen, Musik und Tanz gehören seit jeher zu den kultischen Vollzügen von Religion. In der Gemeinde St. Ruprecht spielt das Singen als gemeinsames Sprechen im Gottesdienst eine tragende Rolle. In einer Zeit, in der das Musizieren und insbesondere das Singen im Vergleich zum „Konsum“ von Musik in den Medien auf dem Rückzug scheint, ist das etwas Besonderes.
An diesem „Singtag“ soll Musik im Gottesdienst neu kennengelernt und eingeübt werden: Ein Angebot nicht nur für geübte Chorsängerinnen und -sänger, sondern für alle, die – wie schon die Psalmisten in der Bibel – Gott ihr Lob, aber auch Fragen und Leid in Liedern zum Klingen bringen wollen.
Leitung: Mariela Riedl-Friedrich, Chorleiterin, Komponistin, Arrangeurin der Gemeinde St. Ruprecht
Otto Friedrich, Leiter des Liturgiekreises der Gemeinde St. Ruprecht
9.30 Uhr: Impulsreferat „Musik im Gottesdienst“ (Kirche)
10 Uhr: Singtag rund um bekanntes und neues liturgisches Liedgut der
Gemeinde St. Ruprecht (Kirche)
17 Uhr: Gemeindegottesdienst (Kirche)
18.15 Uhr: Geselliges Mahl (Gemeindezentrum)
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Konzeption: Otto Friedrich
Die Teilnahme an allen Symposien ist frei – freie Spenden sind erbeten.
Wir bitten um Anmeldung an:
Rektorat St. Ruprecht,
1010 Wien, Ruprechtsplatz 3,
T +43 1 5356003, M st.ruprecht@aon.at, www.ruprechtskirche.at
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