Die Veranstaltungsreihe „Mechaye Hametim“ – hebräisch für „Der die Toten auferweckt“ – brachte rund um den 83. Jahrestag der Pogrome vom 9. November 1938 ein vielseitiges Programm mit kulturellen, interreligiösen und historischen Akzenten.

Im Zentrum stand ein ökumenischer Gottesdienst in der Wiener Ruprechtskirche am 9. November 2021 mit > Gedenkworten der katholischen Theologin Regina Polak und anschließendem Schweigegang zum Mahnmal auf dem Judenplatz.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltungsreihe am  15. November mit dem berührenden Film „Liebe war es nie“ (2020)

„Liebe war es nie“ handelt von der unglaublichen und tragischen Liebesgeschichte zwischen der jungen Jüdin Helena Citron, Häftling in Auschwitz, und dem österreichischen SS-Offizier Franz Wunsch. Es war eine verbotene Beziehung, die das Leben beider täglich in Gefahr brachte. Rund 30 Jahre nachdem sich der Lebensweg der beiden am Tor in Auschwitz trennte, sehen sie in einem Wiener Gerichtssaal einander wieder – Franz als Angeklagter, Helena als Zeugin. Die israelische Regisseurin Maya Sarfaty erzählt diese Geschichte in ihrem Dokumentarfilm nach.

Wenn Sie mehr über den Film wissen wollen, hier der Link > „Liebe war es nie“.

Der Film kann über >Video-on-Demand (kostenpflichtig) angesehen werden.