www.ruprechtskirche.at

Die Ruprechtskirche im Netz und welche Arbeit dahintersteckt

Die Ruprechtskirche hat zwei Adressen: Wien 1, Ruprechtsplatz, und www.ruprechtskirche.at. Letztere ist weltweit von jedem Computer mit Internetanschluss erreichbar und bietet eine Fülle von Informationen über die älteste Kirche Wiens und ihre Gemeinde. Schon seit fünf Jahren hat die Ruprechtskirche eine eigene Homepage im Internet, wo anfangs unter einer etwas komplizierteren Adresse Ausflugs- und Veranstaltungsankündigungen und später auch eine kurze Vorstellung der Gemeinde zu finden waren. 2002 ist St.Ruprecht innerhalb des World Wide Web „übersiedelt” - zur neuen, einfacheren Adresse www.ruprechtskirche.at. Dass dort von der Vorstellung unserer Gemeinde über aktuelle Informationen zu Gottesdiensten, Veranstaltungen und zum Gemeindeleben bis zum Kirchenführer auch die Texte aus den „Fragmenten” der letzten Jahre nachzulesen sind, und alle diese Inhalte stets auf dem aktuellsten Stand sind, verdanken wir unserem Webmaster Hans Goebl, der in die Gestaltung und Betreuung der Homepage seit fünf Jahren viele freiwillige Arbeitsstunden investiert. Auch wenn Terminaktualisierungen meist in wenigen Minuten erledigt sind - sollen die neueste Fragmente-Ausgabe oder andere größere Dokumente ins Netz gestellt werden, dann dauert das schon ein bis zwei Stunden. Und für größere Änderungen, wie etwa die Überarbeitung des Designs oder Erweiterungen des Inhalts (zum Beispiel um das Tagebuch oder älterer Fragmente-Ausgaben anlässlich des 15-Jahr-Jubiläums) - ist der Zeitaufwand nach oben offen.

Beim Layout ist Hans Goebl wichtig, die Seiten barrierefrei zu gestalten: die wesentlichen Informationen bekommt der Besucher auch bei reiner Textdarstellung, etwa in Braillezeilen oder bei Sprachausgabe.

Stichwort Sprache: Den Kirchenführer von St.Ruprecht gibt es auf der Homepage nicht nur in Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch - Akemi Steinböck und Elisabeth Young-Ok LEE haben den Kirchenführer auch in japanischer und koreanischer Sprache erstellt. Diese Dokumente mit fremden Zeichensätzen ins Netz zu stellen, war für Hans eine besondere Herausforderung.

Am Anfang haben ihn die Faszination an den Möglichkeiten des Mediums Internet, die Lust an der Selbstdarstellung und die Präsentation seiner Hobbies motiviert, diese Arbeit (mehr oder weniger unbedankt) zu machen, vor allem aber die Überzeugung, dass unsere Gemeinde als Modell von allgemeinem Interesse ist. „Etwa 30-50 Besucher täglich bestätigen, dass Nachfrage an diesem Angebot besteht”, sagt der Webmaster.

Die Informationen zu den Inhalten kommen hauptsächlich von den Mitgliedern des Leitungsteams und des Liturgiekreises. Hintergrundinformationen zu verschiedenen Gottesdienstreihen haben ebenfalls große Bedeutung, da sie häufig aufgerufene Einstiegsseiten von Besuchern sind, die nicht gezielt nach der Ruprechtskirche suchen. So wird etwa der anlässlich einer Gottesdienstreihe ins Netz gestellte Lebenslauf von Marc Chagall oft mehrmals täglich aufgerufen.

Er kann und soll den realen Besuch in der Ruprechtskirche nicht ersetzen - und doch kann auch ein virtueller Ausflug nach St.Ruprecht zur Entdeckungsreise werden, wenn man von einem Stichwort zum nächsten durch die Geschichte und Gegenwart der Gemeinde und der Kirche surft! Und dass es auch diese Möglichkeit gibt, dafür ein ganz herzliches DANKE an unseren Webmaster Hans Goebl!

Eveline Kalmus

aus: FRAGMENTE 19.Jahrgang /Nr.1 / Dezember 2004

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