Weibliche Geisteskraft: Poesie und Bibel
Gottes Geist kommt - das ist das große Versprechen des Pfingstfestes. Die Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten ist die Zeit des Wartens auf dieses Geschenk. Abwesenheit und Hoffnung prägen die Tage. Fastenzeit und Advent haben einen höheren Stellenwert als Zeiten der Vorbereitung. Pfingsten ist weniger aufgeladen als Weihnachten und Ostern - kein Christbaum , kein Osterhase, höchstens der sprichwörtliche Pfingstochse. Um der Bedeutung von Pfingsten, diesem dritten Hoch-Fest, gerecht zu werden, wird die Zeit davor mit einer literarischen Pfingstnovene gestaltet. Sprache, Dichtung und Geistesgabe gehören unmittelbar zusammen. Literarische Texte, Bibelstellen und - nicht zuletzt - Menschen begegnen einander und machen diese Beziehung deutlich. In diesem Jahr wurden Texte von Frauen ausgewählt, von Dorothee Sölle, Christine Busta, Rose Ausländer, Friederike Mayröcker, Marie Luise Kaschnitz, Hilde Domin und Nelly Sachs. Menschen, die mit der Gemeinde St. Ruprecht verbunden sind, werden Poesie und Bibel auf ganz persönliche Art und Weise in Verbindung treten lassen .Auch die Gemeinde-Gottesdienste greifen die Themen der Abende auf.aus: FRAGMENTE 19.Jahrgang /Nr.3 / Mai 2005
Donnerstag, 5.5.
Christi Himmelfahrt
Der offene Himmel
17.00h Gottesdienst
Freitag, 6.5. 18.00h
Bitte von Hilde Domin
es spricht Alexander Thorwartl
Samstag, 7.5. 17.00h
plappern - beten - provozieren
17.00h Gottesdienst
Sonntag, 8.5. 18.30h
Nach dieser Sintflut von Ingeborg Bachmann
es spricht Hannes Hochmeister
Montag, 9.5. 18.00h
Regenbogen II von Rose Ausländer
es spricht Sonja Fritz
Dienstag, 10.5. 18.00h
Gebet zu Gen 32,23-33 von Dorothee Sölle
es spricht Renate Hochmeister
Mittwoch, 11.5. 18.00h
Abel, steh auf von Hilde Domin
es spricht Waltraud Kovacic
Donnerstag, 12.5. 18.00h
Nicht mutig von Marie Luise Kaschnitz
es spricht Georg Nuhsbaumer
Freitag, 13.5. 18.00h
Sermon vom Kamel von Christine Busta
es spricht Anton Gruber
Samstag, 14.5.
Feier des Pfingstfestes
17.00h Gottesdienst