Vorstellung von Sonja Fritz, unserer neuen Mesnerin

Mit Zitaten aus ihrem Bewerbungsbrief:

„...Dieses Stellenangebot käme meiner Studientätigkeit sehr entgegen, vor allem, da mich die Gottesdienste seit „Tun was unmöglich ist” begleiten. Damals, von einer Dornbirner Freundin, die den Literarischen Fernkurs absolviert hat, aufmerksam gemacht, dass es in Wien literarische Gottesdienste gibt, begann ein Stück Heimat in Wien zu wachsen.”

„Durch Herrn Prof. Auf der Maur erfuhr ich in den Vorlesungen die Gestaltungsgeschichte zu dieser Gottesdienstform.

Die Vorstellung der neuen Glasfenster von Frau Lydia Roppolt ist mir immer noch in Erinnerung, so wie die Orgelpfeifen-Bausteinaktion; zwei kleine hängen bei mir an der Wand und manchmal dürfen sie auch tönen. Der Umzug in die Kapelle der Universitätskirche und all die gesammelten Fragmente und Gottesdienstblätter sind mir wertvoll geworden.

Unbekannte Sitznachbarn sind mir zu Bekannten und auch Freunden geworden - dieser Wandel, dieses Hineinwachsen vollzieht sich auch durch mein aktiveres Teilnehmen am Gottesdienst ... ”

Inzwischen hat sie ihre Feuertaufe schon hinter sich. Hochzeiten mit viel Reis , Taufen mit gewärmtem Taufwasser. Samstagsmessen und Sonntagsgottesdienste sind schon perfekt in ihrer Organisation.

Das Bügeln der Kelchtücher, der Staubsauger, die Kerzen, die Gewänder, alles schon vertraut. Wir freuen uns über ihren Humor, ihre Organisationskraft und hoffen, sie bleibt uns treu, unsere opto-mechanische, trompetende, massierende Mesnerin.

Agnes Pintar

aus: FRAGMENTE 19.Jahrgang /Nr.2 / Februar 2005

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